Dialog mit Gott

a couple of years ago

- Dialog mit Gott - 

Ich: Was mache ich nun... Oh lieber Gott, wie soll ich das nur aushalten? Ich bin zermürbt, wenn ich glaube, sie können das mit uns machen... mit mir machen. Lasse ich mich täuschen, wenn ich glaube, dass es eine Rettung, eine Lösung in dieser Welt gibt, wenn ich nur kämpfe und lautstark auf die Strasse gehe? Lieber Gott, was soll ich tun? Diese Welt betrübt mich und schlägt mich nieder auf den Boden - sie zermalmt mich, wenn ich es zulasse. Oh lieber Gott, ist es richtig zu hoffen, dass es bald vorbei sein wird? Darf ich mein Leben dann weiterführen und wieder frei sein? Was verlangst du von mir, oh Herr? Was soll ich tun, um dir zu beweisen, dass ich würdig bin ein Kind Gottes zu sein, als eine lichtvolle Gestalt in deinem Sinne genannt und erkannt zu werden? Reicht es dir, wenn ich mich einfach in meinem Leben treu meines Herzens widersetze und für die Wahrheit einstehe, anstatt durch mein eigenes Lügen und Betrügen mir alles genehm machen zu wollen? Lieber Gott es ist so hart jetzt hier zu sein. Ich habe auch keine Lust mehr. Aber wollte ich nicht jetzt da sein? Wenn ja, dann will ich dies doch so erleben, dann möchte ich den Schmerz spüren, um das Leben zu meistern. Nur was soll ich nun meistern? Was soll ich tun, wenn mich die Welt zu Boden drückt? Soll ich kriechen? Soll ich aufstehen? Soll ich gerade stehen und meine Arme gen Himmel ausbreiten, symbolisch zu dir? Ganz egal, was sie versuchen mir anzutun? 

Dann sprach Gott zu mir in Gedanken: Dein Herz weiss es. Spüre in dich hinein und du weisst, ob du kriechen oder aufrecht stehen sollst. Du weisst und spürst, ob du eine Lösung in dieser Welt erwarten kannst oder eben nicht. 

Ich: So, ich soll nur in mich selbst hinein spüren? Mehr nicht? Bekomm ich nicht mehr Hilfe von dir? 

Dann sprach Gott zu mir erneut: Bitte um himmlische Hilfe und sie wird dir stets gegeben. Du findest Hilfe auch in anderen göttlichen Menschen - du musst sie nur erkennen lernen. Liebes Kind, öffne dich und vertraue mir, ich werde dich nie im Stich lassen. Vertraue auch dir selbst, denn ich bin IN DIR!

Ich: Und wenn sie mir dann etwas antun? Ich dabei sterbe? GOTT, ich bin noch lange nicht bereit zu sterben!!! Ich hab Angst davor, was passiert, wenn ich auf mein Herz höre! 

Gott sprach: Warum fürchtest du den Tod? Was glaubst du ist der Tod? Was bin ich für dich? 

Ich: Du bist das ewige Leben. In dir vereinen sich alle Gegensätze - du hebst sie auf. In dir gibt es keinen Tod. Stimmt das?

Gott flüsterte: Das hast du gut erkannt. Vor was willst du dann Angst haben? Was ist das Leben hier für dich? 

Ich: Nun, ich dachte einst, es gäbe nur diese eine Existenz hier, aber wenn das nicht stimmt, dann... 

Gott: Wer bist du? Aus was existierst du? 

Ich: Lieber Gott, wenn du allmächtig bist und du IN MIR bist, bin ich dann auch IN DIR? Dann wäre ich zugleich auch du und würde jetzt individuell als Ich in deiner Schöpfung leben - als ein Funken deines Lichts?? Oh Gott, stimmt das denn? Wie soll ich das glauben? Bin ich dein Licht? 

Gott sprach zu mir in einem bestimmten Ton: Ich bin alles was existiert, nichts existiert ausserhalb von mir. 

Ich: Dann bin ich in dir. Ich existiere durch dich. Ich bin ein Funke von und aus dir. 

Gott sprach sanft: Bist du dann ewiges Leben, so wie ich? Was glaubst du?

Ich: JA, das wäre korrekt. Oh, das ist ja unglaublich. Ich bin auch ewiges Bewusstsein, ewiges Leben? So muss es sein. Ich kann ja nicht getrennt von dir sein. Aber warum gibt es dann den Teufel?

Gott war still.

Ich: Lieber Gott, verlasse mich doch nicht! Bitte sprich zu mir. Was ist mit dem Teufel? Ich flehe dich an. 

Gott flüsterte nach einer Pause ganz leise: Wieso zweifelst du jetzt an mir? 

Ich: Ja, es tut mir leid, ich muss dir noch mehr vertrauen lernen. 

Gott sprach: Leben ist Veränderung. Leben ist Schöpferkraft. Ab einer gewissen Stufe des Bewusstseins können die Wesen, welche ich schuf ebenfalls schöpfen und sich bewusst entscheiden, was sie tun. Sie können sich entscheiden in welchem Sinne sie dies tun. Ich bin ewige Liebe, unendliche bedingungslose Liebe. In einer von mir geschaffenen Welt, ohne den Einfluss Satans, gibt es kein Elend, kein Hass, keine Missgunst, kein Hunger und keine Qual. All das und noch mehr an Negativität lebt ihr aber in eurer Welt aus. Wer regiert denn nun eure Welt, wie sie jetzt ist? Und wer duldet es, dass auf Erden dies so ausgelebt wird? 

Ich: Ja, ich weiss, der Mensch duldet es! Aber der Teufel ist doch dein Gegenspieler, oder?

Gott erwiderte: Ja, das Böse ist das Gegenstück des Guten und es ist bestimmt, dass es sich in der Wage hält. Somit haben Menschen aber auch die freie Wahl und können gemäß ihres freien Willens, sich für oder gegen mich entscheiden. Das Böse gehört also zur Schöpfung und dient deiner Entwicklung. Was meinst du? Wem folgen die Menschen? Was leben sie?

Ich: Viele haben keinen Kontakt zu dir. So leben komplett weltlich. Sie sagen sogar, es gäbe dich gar nicht. 

Gott: Was erwartest du dann noch von dieser Welt?

Ich: Du hast recht. Ich kann nichts erwarten. Diese Welt verkörpert dich nicht. Diese Welt ist die Welt des Gegenspielers. Oh Gott! Das ist schrecklich!

Gott gab mir die Gedanken ein: So vertraue auf mich, egal was in dieser Welt passiert, und du wirst gerettet sein, selbst wenn du stirbst, denn auch der Tod ist eine Illusion. Deine Inkarnation hier und jetzt ist nur ein Ausdruck des Lebens und dient deiner spirituellen Entwicklung. Dies hier ist speziell nur ein kleiner Ausflug in die niederen Ebenen der Schöpfung. So kannst du dir bewusst werden, wer du bist und welchem Herrn du dienen möchtest!

Ich: OK, ich vertraue dir ab jetzt und jeden Tag ein Stückchen mehr. Ich liebe dich und verdanke dir alles, was ich bin, denn du bist alles, was existiert. Ich bin dein! ♥️

Gott sprach: Danke, mein Kind. So soll es sein!

Angelie - Kriegerin im Licht

Text erstellt am 27.01.2022.

Angelika

About the Author

Angelika

Ich bin von Beruf Psychologin und beschäftige mich im Besonderen mit Spiritualität, also seelischen und damit auch geistig-energetischen Ebenen und Einflüssen, da dies meiner Ansicht nach zu einer vollständigen Entwicklung des Menschen dazu gehört und nicht den kirchlichen Institutionen überlassen werden sollte.

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